ViacomCBS Networks International stellt weltweite Diversity-Richtlinien für neue Produktionen auf

14/10/2020

ViacomCBS Networks International (VCNI) stellt unter dem Motto “No Diversity, No Commission” neue Richtlinien auf, die Diversität, Gleichstellung und Inklusion in allen neuen Produktionen vor und hinter der Kamera fördern sollen. Die neuen Grundsätze gelten für alle 180 Märkte, in denen VCNI mit seinen weltbekannten Marken wie Comedy Central, MTV und Nickelodeon aktiv ist.

Die neue Regelung sieht vor, dass sich alle Produktionspartner von VCNI als Voraussetzung für eine Zusammenarbeit verpflichten, die Diversity-Richtlinien zu erfüllen. Als Auftraggeber überprüft das lokale Team, ob die Grundsätze angemessen umgesetzt werden und bespricht mit dem Partner gegebenenfalls Verbesserungen. Die neuen Richtlinien sollen dabei insbesondere auch die Diversität hinter der Kamera fördern und sicherstellen, dass in allen Produktionsbereichen eine Vielzahl ausgewogener, unterschiedlicher Stimmen beteiligt ist.

„Die Ausweitung unserer Diversity-Richtlinien auf unsere gesamte internationale Organisation ist ein wichtiger strategischer Schritt für VCNI“, so David Lynn, CEO und Präsident VCNI. „ViacomCBS Networks International kreiert und distribuiert Inhalte für ein weltweites Publikum. Mit dieser Vorgehensweise stellen wir sicher, dass wir sowohl unser Publikum widerspiegeln als auch neuen vielfältigen und kreativen Stimmen Gehör verschaffen. Veränderungen erfordern gründliche Forschung, sorgfältige Planung und immense Sorgfalt, und wir freuen uns darauf, mit der Stärke unserer Sender, Partnerschaften, Plattformen und Marken zu wirkungsvollen und nachhaltigen Veränderungen in unserer Branche beizutragen.“
 
In diesem Zusammenhang startet VCNI außerdem weitere interne und externe Initiativen:

  • Unter dem Motto “Global Content, Diverse Voices” will das Unternehmen weltweit neue fiktionale Inhalte für seine Marken aus den Bereichen Youth & Entertainment sowie Kids & Family finden, die unterrepräsentierte Communities ins Blickfeld rücken.
  • In Lateinamerika werden 25 Prozent des gesamten Produktionsbudgets der ViacomCBS International Studios für die Ausbildung und Entwicklung von Projekten von BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) -Schöpfern bereitgestellt. Und in Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Asien verpflichtet sich VCNI im Jahr 2021 dazu, 30% ihres Produktionsbudgets für die Entwicklung von Geschichten einzusetzen, die unterrepräsentierte Gruppen und Themen in den Mittelpunkt stellen oder sich auf diese beziehen.

„Zuschauer auf der ganzen Welt, insbesondere jüngere Generationen und Kinder, werden in ihrer Zusammensetzung, ihren Ansichten und Perspektiven immer vielfältiger, und es liegt in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass unsere Inhalte die Welt widerspiegeln, in der unser Publikum lebt“, so Jules Borkent, Executive Vice President, VCNI Kids & Family. „Unsere Studien zeigen uns sehr deutlich, dass Kinder sich selbst auf dem Bildschirm abgebildet sehen wollen. Durch die Einführung unserer neuen Diversity-Richtlinien für alle unsere internationalen Marken stellen wir sicher, dass die Shows und Charaktere, die wir kreieren, auch weiterhin die Kinder von heute und morgen widerspiegeln.“

„Wir wollen Vielfalt, Inklusion und Gleichstellung in den Mittelpunkt all dessen stellen, was wir innerhalb unserer Marken und unseres Geschäfts tun“, so Kerry Taylor, Executive Vice President, VCNI Youth & Entertainment. „Wir sind entschlossen, es besser zu machen, Fortschritte in diesem Bereich zu erzielen und unsere Plattformen zu nutzen, um ein Licht auf die Talente, Stimmen und Geschichten zu werfen, die gesehen und gehört werden müssen. Unsere neuen Produktionsrichtlinien sind ein wichtiger Schritt auf diesem Weg“.

Diversität und Inklusion standen auch im Mittelpunkt der internen Global Inclusion Week (29. September bis 2. Oktober) von ViacomCBS, die über 100 virtuelle Veranstaltungen umfasste mit Talenten, Vordenkern, Diversity-, Gleichstellungs- und Inklusionsexperten, Schöpfern und Führungskräften, die sich mit Förderung, Diversität, Inklusion, Gleichstellung und Zusammengehörigkeit befassten. Zu den Highlights gehörten unter anderem Sessions mit dem Berliner Aktivisten Raul Krauthausen, dem Filmemacher Tyler Perry, NFL-Commissioner Roger Goodell sowie Musiker und Moderator LL Cool J.